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Unternehmen
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Ein halbes Jahrhundert intensiver Arbeit liegt hinter uns. Auf das Ergebnis blicken wir mit Stolz und Befriedigung. Aus dem bescheidenen Beginn mit sechs Mitarbeitern wurde eine internationale Unternehmensgruppe, in der fast 800 Menschen an 13 Standorten für den gemeinsamen Erfolg arbeiten.
Seit fünf Jahrzehnten stehen das Fördern und Abfüllen, das Verpacken und Verladen vorwiegend von Schüttgütern im Mittelpunkt unserer Gedanken und Aktivitäten. In vielen Ländern der Welt haben wir uns damit hohes Ansehen erarbeitet, entscheidende Beiträge zum Stand der Technik unseres Fachgebietes wurden geleistet.
Dank ist zu sagen all denen, die geholfen haben, das zu erreichen, was die Möllers-Gruppe heute darstellt - den Mitarbeitern ebenso wie unseren Kunden und auch allen, die uns mit ihren Zulieferungen an Waren und Diensten in die Lage versetzt haben, unsere Leistungen zu erbringen.
Unsere Unternehmen stehen auf solider Grundlage, sind gesund und haben mit den Kenntnissen, der Schaffenskraft und dem Erfolgswillen der in ihnen tätigen Menschen gute Aussichten für erfolgreiches Bestehen auch in der Zukunft.
| Der richtige Schritt zur richtigen Zeit |
| 1952 |
Am 21. Juni 1952 wird die E. Möllers KG, Beckum, als Maschinenfabrik ins Handelsregister des Amtsgerichtes Beckum eingetragen. Förder- und Verladeanlagen bilden das Fertigungsprogramm der Firma. |
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| 1953 |
Richard Birkenfeld übernimmt die Firma und weitet das Programm auf Maschinen für die Baustoff-, Sand- und Kiesindustrie aus. |
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Nach den ersten sechs werden weitere Mitarbeiter eingestellt. |
| 1956 |
Enge Verbindungen zur Zementindustrie signalisieren ein weites Bedarfsfeld: Sackzement wird in vielen Werken noch mit der Sackkarre auf Lkw und in Waggons verladen. Möllers nimmt die Entwicklung von Sackverlademaschinen auf - ein Entschluss, der historische Bedeutung für die Geschichte des Unternehmens erlangen soll. |
| 1958 |
Das Fundament für das Stammhaus der späteren Möllers-Gruppe wird auf einem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück, am Sudhoferweg in Beckum mit Zukaufoption erworben, gelegt. |
| 1959 |
Der erste Auftrag über Großförderanlagen kommt ins Werk, das nun bereits 80 Mitarbeiter beschäftigt. |
| 1960 |
Die Herausforderung "Rationelle Sackverladung" wird umfassend angenommen: Möllers erweitert das Programm auf Sackpalettierautomaten und verkauft noch im gleichen Jahr die ersten Maschinen. |
| 1962 |
Erster Großauftrag über 15 Sackpalettieranlagen aus der chemischen Industrie der Sowjetunion. |
| Gute Ideen zahlen sich aus |
| 1963 |
Erste Sack-Großverladeanlagen mit Rampenfahrwerk, für die kontinuierliche Beladung kompletter Güterzüge werden geliefert. Auch im Ausland haben Möllers-Maschinen mittlerweile zahlreiche Abnehmer gefunden; 48 % Exportanteil werden in diesem Jahr verbucht. |
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| 1965 |
Schnell gewachsenes Geschäftsvolumen macht Erweiterungen notwendig. Das Werk wird auf 15.000 Quadratmeter Betriebsfläche vergrößert. |
| 1968 |
Als entscheidendes Rationalisierungsinstrument |
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ist die automatische Sackpalettierung in der Industrie erkannt worden. Die Nachfrage nach Palettierern wächst rasant und mit ihr die Nachfrage nach einer rationellen Methode zur Transportsicherung von Palettenladungen - bei Möllers beginnt die Entwicklung der Paletten-Einschrumpftechnik. |
| 1969 |
Wirtschaftliche Distribution von Massenprodukten verlangt nach automatisierten Großverladeanlagen - Planung und Bau von Zement-Verladeterminals entstehen als neues Möllers-Geschäftsfeld. Auf der Interpack in Düsseldorf präsentiert Möllers eine automatische Palettierlinie mit Paletten-Einschrumpfanlage nach dem Folienüberfallprinzip. |
| 1970 |
Anhaltender Absatzerfolg in Südamerika führt zur Gründung der Tochtergesellschaft Möllers Sulamericana Sao Paulo, Brasilien, mit eigener Produktionsstätte. |
| 1972 |
Über 300 Mitarbeiter in Beckum und 300 in Sao Paulo brauchen Platz: 6.000 Quadratmeter neue Hallenfläche am Sudhoferweg. Kauf eines 4 ha großen Werksareals in Brasilien. Erster Möllers Folienschlauch-Haubenüberziehautomat für Palettenladungen auf der lnterpack in Düsseldorf. |
| Technik auf Innovationskurs |
| 1973 |
1.200 t Zement pro Stunde verlädt ein neuer Losezementterminal mit Einmannbedienung, den Möllers in nächster Werksnachbarschaft fertigstellt. Auf der Achema in Frankfurt/Main zeigt Möllers den Prototyp der palettenlosen Versandeinheit nach dem Konterhauben-Schrumpfsystem. |
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| 1974 |
Umfangreiche Aufträge über Palettieranlagen aus der nordamerikanischen Industrie führen zur
Gründung der Möllers Corporation of America in Grand Rapids/Michigan/USA. |
| 1975 |
Großauftrag aus Moskau: Maschinoimport bestellt für
13,5 Mio. DM Sackpalettierautomaten und Sackverlademaschinen
- einstweiliger Höhepunkt im beharrlich entwickelten Geschäft
mit der UdSSR. |
| 1976 |
Die "Palettenlose Versandeinheit" ist einsatzreif: erste Schrumpfpaketieranlage nach dem patentierten
Möllers-Konterhauben-Schrumpfsystem"' in einem italienischen
Zementwerk. |
| 1977 |
Der vollautomatische Möllers-Autobelader ist entwickelt, erste Anlagen werden geliefert. |
| 1978 |
Für 32 Mio. DM, größter Einzelauftrag seit Gründung, werden Verpackungslinien für palettenlose Versandeinheiten, Verlade- und Förderanlagen nach Russland geliefert. |
| 1980 |
Tochtergesellschaften in England und Frankreich gegründet, , Lieferprogramm-Erweiterung durch Beteiligung am Greif-Werk, Lübeck, Spezialist für Wäge-, Dosier- und Abfülltechnik. |
| Alles in Bewegung |
| 1981 |
Ein Highlight auf der Interpack in Düsseldorf: Der Romeo® von Möllers - einer der ersten Roboter auf dem Markt, speziell für das Palettieren, Depalettieren und Kommissionieren. |
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| 1983 |
Der Möllers-Turbinen-Rotopacker mit Horizontalturbine zum Füllen von Ventilsäcken weitet die Geschäftstätigkeit von Möllers erneut aus. |
| 1985 |
Ein schönes Produktjubiläum für die Konterhaube: zehn Jahre nach der Markteinführung des Möllers-Konterhauben-Schrumpfsystems® wird die 100ste Anlage zum Herstellen palettenloser Versandeinheiten ausgeliefert. |
| 1987 |
Mit dem zukunftsweisenden Haubenstretchverfahren bietet Möllers eine neue kostensparende Palettensicherungstechnik an. Sie verwendet dünne, kältelastische Folien, benötigt keine Wärmeenergie und ist umweltfreundlich. |
| 1989 |
Möllers North America Inc. erweitert auf 14.000 Quadratmeter Betriebsfläche. In Beckum verläßt der 2.500. Möllers-Palettierautomat das Werk. |
| 1990 |
Erweiterung im Stammwerk Beckum auf 30.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Lieferung der 2.000sten Schrumpfverpackungsanlage. |
| 1991 |
Im neuen Russland mutig investieren lautet eine Aufforderung an die deutschen Unternehmer. Möllers ist einer der ersten: Gründung der Joint-Venture-Gesellschaft Möllers Intertec, Moskau. |
| 1992 |
Durch die Beteiligung an der neuen Librawerk GmbH in Braunschweig weitet die Möllers-Gruppe ihre Kompetenz im Geschäftsfeld Dosier-, Abfüll- und Hochleistungs-Wägetechnik aus. |
| Der Zukunft verpflichtet |
| 1993 |
Entwicklung der Combi-Kompaktlinien zum wahlweisen Einschrumpfen oder Einstretchen von Palettenladungen oder Herstellen von palettenlosen Versandeinheiten. |
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| 1994 |
Möllers entwickelt das intelligente Prozessleit- und Visualisierungssystem Producat mit Ferndiagnosefunktion für Abfüll- und Verpackungsanlagen. |
| 1995 |
Expandierender Markt in Asien: Mit der Eröffnung des Hongkong-Office ist Möllers rechtzeitig präsent. Entwicklung des 16-Stutzen-Hightech-Turbo-Rotopackers und des Hochleistungs- Sackaufsteckautomaten. |
| 1996 |
Möllers zeigt Flagge in Osteuropa: Niederlassung mit dem Office Romania in Bukarest. Erweiterung der Vertriebsbüros in Tschechien und Polen. |
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In Beckum laufen die Arbeiten für das 50.000 Quadratmeter große Werk 2 an.. |
| 1998 |
Erneute Betriebserweiterung in den USA: Zuwachs
auf 22.000 Quadratmeter Büro- und Betriebsfläche. Produktionsflächen im Stammwerk Beckum um 5.000 Quadratmeter erweitert. |
| 1999 |
Entwicklung des High-Expander-Haubenstretchautomaten, der erheblich weniger Folie verbraucht. Die Übernahme der Logdos GmbH in Deutschland weitet die Kompetenz der Möllers-Gruppe auf die Flüssigprodukt-Abfülltechnik aus. |
| 2000 |
Erschließung neuer Märkte: Die Möllers-Megastretchtechnik für großvolumige Versandeinheiten wird entwickelt, erste Anlagen werden geliefert. |
| 2002 |
Nach 50 Jahren ist Möllers weiter auf Expansionskurs: Übernahme des traditionsreichen Abfüllanlagen-Herstellers Natronag, Salzgitter, durch das Libra-Werk. Aus der chemischen Industrie eingehende Großaufträge bestätigen die erfolgreiche Strategie der Möllers Gruppe. |
| 2003 |
Im Anschluss an die mit der früheren Sowjetwirtschaft geknüpften engen Geschäftsbeziehungen gehen immer wieder Bestellungen aus den Mitgliedsländern der heutigen GUS ein. Für ein neues 3000-t/d-Zementwerk in Turkmenistan wird Möllers mit der Lieferung der kompletten Verpackungs- und Verladeanlagen beauftragt. |
| 2004 |
Die malaysische Petronas-Gruppe entschied sich für Möllers als Systemlieferant für komplette Offensack-Abfüll- und Palettieranlagen: Im größten Mineraldüngerwerk Südostasiens werden 4.000 Sack/h simultan auf 3 Linien abgesackt und vollautomatisch auf Paletten in einem zentralen Lagerhaus zwischengelagert. |
| 2005 |
Auf der Grundlage der erfolgreichen Haubenquerstretchtechnik wird der Haubenquerstretchautomat HSA-Vario entwickelt. Er kann außer der neuen,
extrem dehnbaren Ultrastretchfolie alle
bisher verwendeten Stretchfolien
verarbeiten, spart bis zu 30 % Folie,
stretcht mit einer Folienabmessung alle üblichen Palettenformate und setzt bis
zu 150 Paletten/h durch.
Ein weiteres Mal wird die Möllers-Marktführerschaft im Bereich der palettenlosen Verpackungstechnik unter Beweis gestellt: Kosteneinsparungen und rationelles Versandguthandling veranlassen die malaysische YTL-Cement-Gruppe, erstmalig in Südostasien, sich für eine vollautomatische Palettenlos-Schrumpfpaketierlinie von
Möllers zu entscheiden. Die richtungweisende Konterhauben-Technologie bietet den Kunden der
Zementwerke Wettbewerbsvorteile und
wird damit für die Zementhersteller
angesichts des harten Wettbewerbes
ein immer bedeutenderes Marketinginstrument. |
| 2006 |
Hervorragende Qualität, Zuverlässigkeit und neueste Technologien haben die Spitzenstellung von Möllers jahrelang gefestigt. Insbesondere in den stark expandierenden asiatischen und arabischen Märkten hat Möllers seine Marktführerschaft ausgebaut und verzeichnet einen neuen Rekord im Auftragseingang (Frühjahr). |
Möllers in Zukunft
Die Zukunft der Möllers-Gruppe wird von Herausforderungen bestimmt sein
– ebenso wie es die Vergangenheit war.
Morgen wie gestern wird es für mittelständische Unternehmen erfolgsentscheidend sein, der Entwicklung ihrer Absatzmärkte flexibel zu folgen, mit eigenen Produktentwicklungen Wettbewerbsvorteile zu erlangen, die damit verbundenen Kostenrisiken aber zu begrenzen. Für die Möllers-Gruppe wird in gleicher Weise die über ein weltweit erstrecktes Absatznetz intensiv gepflegte Nähe zu den Kunden eine Ursache anhaltender Erfolge bleiben. Frühzeitige, insbesondere personelle Investitionen in die Nutzung neuer Technologien werden entscheidende Bedeutung als eine weitere Erfolgskomponente behalten.
Immer liegt die Zukunft eines Unternehmens jedoch auch in der Hand der jungen Menschen, die ihren erfolgreichen Vorgängern folgen. Qualifizierte Ausbildung zu vermitteln wird uns deswegen wie in den vergangenen Jahrzehnten auch zukünftig am Herzen liegen.
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